Von JOHANNES LOEPELMANN
In der Startaufstellung von Hansa Rostock standen u.a. wieder Ken Leemans, der seine Rostsperre abgesessen hatte und Emil Rilke, der sein Heimdebüt gab. Als einzigen Stürmer bot Trainer Fascher Ondrej Smetana auf.
Nach zuletzt vier sieglosen Spielen in Folge waren die Rostocker sichtlich darum bemüht, das Spiel zu machen und Druck auf die Mannschaft aus Unterhaching aufzubauen!
Den Hansa-Spielern merkte man jedoch von der ersten Minute die Verunsicherung aufgrund der der zurückliegenden Negativserie an. Viele Situationen wurden nicht konsequent ausgespielt, oft wurde das Mittelfeld mit langen Bällen überbrückt. Nach ereignisarmen ersten 15 Minuten kam Hansa dann vor allem durch Standardsituationen gelegentlich vor das Tor der Hachinger.
Freistöße von Michael Blum oder Leonhardt Haas wurden aber nicht optimal verwertet und landeten entweder in den Armen des Torhüters oder knapp neben dem Tor. In der ersten Halbzeit kam Unterhaching nur einmal gefährlich vor das Tor von Kevin Müller, der Schuss in der 42. Minute landete jedoch am Außennetz.
Kurz vor der Pause hatte Ondrej Smetana dann eine fast 100%ige Torchance nachdem sich Tom Weilandt den Ball im gegnerischen Strafraum erkämpft hatte und mustergültig auf Smetana abgelegt hatte. Stefan Riederer, der Torwart der Unterhachinger, konnte den Ball aber noch irgendwie über die Latte lenken.
MIT 0:0 GING ES ALSO IN DIE PAUSE!
In der zweiten Halbzeit verflachte das Spiel dann zusehends, doch zunächst versuchte es Tom Weilandt in der 51. Minute noch einmal mit einem Schuss aus gut 11 Metern, der jedoch erneut vom gegnerischen Torwart pariert werden konnte.
Die Mannschaft aus Unterhaching beschränkte sich, wie im gesamten Spiel, auf das Verteidigen und gelegentliche Kontern. Diese Konter konnten zwar nicht oft gespielt werden, wurden mit zunehmender Spielzeit aber immer gefährlicher.
Den Rostockern hingegen war anzusehen, dass sie immer weniger Zugriff auf das Spiel bekamen und immer hektischer in ihren Aktionen wurden. Besonders Ken Leemans, der defensiv gewohnt gut agierte, leistete sich im Aufbauspiel zu viele Fehlpässe.
In der 70. Minute reagierte Marc Fascher und brachte mit Johan Plat für den ausgepowerten Rilke einen zweiten Stürmer. Doch auch er konnte dem Spiel der Rostocker keine entscheidenden Impulse mehr geben.
Als sich die Mannschaften scheinbar schon auf ein 0:0 geeinigt hatten, fiel dann doch noch das Tor für Unterhaching: In der 88. Minute war Voglsammer nach einem Eckball zur Stelle und köpfte den Ball ins Netz. Kurz danach wäre sogar fast noch das 0:2 gefallen, der der Schuss konnte aber in letzter Sekunde noch geblockt werden. Kurz danach war dann auch Schluss.
Hansa ist damit seit fünf Spielen sieglos und hat vier der letzten fünf Spiele verloren!
Hansa-Trainer Fascher war dann auch sehr ernüchtert: „Wir hatten mindestens zwei richtig gute Chancen, die wir machen müssen. Aber wir hatten heute die Sch… am Fuß.“ Nachdem die Rostocker nach der Verpflichtung von Fascher zunächst sehr erfolgreich spielten befinden sie sich nun in einer wesentlich schwereren Situation. „Wir müssen in Babelsberg den Bock umstossen“ sagte dann auch der Trainer. Die Mannschaft muss sich in jedem Fall spielerisch steigern um dort zu bestehen.
Tore: 0:1 (88.) Voglsammer
Zuschauer: 6.700
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