Drei Punkte aus zwei Spielen für die Piranhas

Bereits in der ersten Minute konnte Braunlage die Eingewöhnung der Rostocker ausnutzen und erzielten durch Bippus das 1:0 für die Wölfe. Die Rostocker waren nun wach, aber mehr mit der Abwehrarbeit beschäftigt, als zu stürmen. In der 10. Minute konnte der sehr gut aufgelegte Nick Pitsikoulis das 2:0 für Braunlage im Tor der Rostocker einnetzen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch zum nötigen Aufwärmen in die Kabinen.

 Rostock kam nun ebenfalls druckvoller aus der Kabine. Aber jede Chance konnte der sehr gut aufgelegte D`Antuono abwehren. In der 25. Minute konnte Stefan Bilstein dann für die Wölfe sogar auf 3:0 erhöhen. Ab der 30. Minute erhöhten die Rostocker dann noch einmal den Druck und schienen ihre Bertriebstemperatur erreicht zu haben. Jens Stramkowski konnte in der 34. Minute dann D`Antuono überwinden und das 3:1 im Tor der Braunlager unterbringen. Der Druck der Rostocker sollte in der letzten Spielminute noch mit dem Anschlusstreffer durch Karol Bartanus zum 3:2 belohnt werden. Mit diesem Ergebnis ging es dann zum letzten Aufwärmen in die Kabine.

 Braunlage kam mit sehr viel Druck aus der Kabine. Aber die Abwehr um den ebenfalls sehr gut aufgelegten Tobias John konnte das Ergebnis halten. Mitte des letzten Drittel bekam Rostock die Oberhand im Spiel. Immer wieder haben beide Mannschaften sich durch Strafen geschwächt. Dieses konnte aber kein Team nutzen, um Tore zu erzielen. Der Braunlager Trainer merkte, dass Rostock nun spielbestimmend war und nahm eine Auszeit. Rostock 4 Minuten vor Ende mit einer 3:5 Überzahl und zahlreichen guten Chancen, aber immer wieder konnte der Torhüter die knappe Führung der Braunlager verteidigen. Bei noch knapp 2 Spielminuten bekam dann Rostock eine Strafe. Es gelang den Raubfischen aber trotz der Unterzahl Braunlage in ihr eigenes Drittel zu drängen und Tobias John verliess sein Tor für den 5. Feldspieler. Drei bis vier sehr gute Chancen wollten dann aber nicht über die Linie und somit blieben die drei Punkte am Wurmberg.

An diesem Abend standen die beiden besten Torhüter der Oberliga Nord auf dem Eis. Diese haben auch maßgeblich zum Ergebnis beigetragen.

 Tore: 1:0 Andreas Bippus (0:55 / Stefan Bilstein, Michele Meridian); 2:0 Nick Pitsikoulis (9:14 / Christian Schock, Alois Öttl); 3:0 Stefan Bilstein (24:12 / Michael Fichtl); 3:1 Jens Stramkowski (33:17 / Oleg Tokarev); 3:2 Karol Bartanus (39:28 / Jens Stramkowski, Anton Marsall)

 Am Sonntag waren dann die Weser Stars aus Bremen Gast in der Schillingallee. Junge wilde Spieler präsentierten sich an diesem Abend und machten den Rostockern das Leben schwer.

Gerade einmal zehn Spieler und zwei Torhüter konnten die Weser Stars aufbieten. Bereits nach 9 Sekunden konnte Paul Stratmann das 1:0 für die Rostocker erzielen. Nur 35 Sekunden später war es Toni Marsall der bereits in der ersten Minuten die Weichen auf Sieg stellte. Es dauerte dann bis zur 15. Minute, da konnte Petr Sulcik das 3:0 für die Raubfische bejubeln.

Das zweite Drittel war dann der Spielabschnitt für die Weser Stars.

Andreas Sabudski konnte in der 26. Minute den Anschlusstreffer erzielen. Petr Sulcik stellte wiederum in der 28.Minute den alten Abstand her. Dann war es Andreas Sabudski in der 31, und 33. Spielminute der den Anschlusstreffer zum 4:3 im Tor von Rostislav Kosarek unterbringen konnte. Karol Bartanus machte das 5:3 für die Raubfische. Petr Sulcik erhöhte sogar noch auf 6:3 in der 36. Minute. Die Bremer steckten nicht auf und konnten durch Igor Schön und Marc Reinhard wieder die Anschlusstreffer erlangen. Jan Schmidt gelang es noch vor der zweiten Drittelpause, wieder einen Zwei-Toreabstand herzustellen.

 Andreas Sabudski, der dreifache Torschütze der Bremer, verkürzte auf 7:6 für die Bremer. Petr Sulcik, Karol Bartanus, Max Janke und noch einmal Bartanus und Sulcik machten dann das Dutzend für Rostock voll. Jani Alander konnte in der 60. Minute noch Ergebniskosmetik für die Bremer erreichen und erzielte das siebente Tor.

Witzig und frech spielten 10 Bremer in Rostock auf und zeigten dem Publikum schönes Eishockey.

 Tore: 1:0 Paul Stratmann (0:09 / Karol Bartanus); 2:0 Anton Marsall (0:47 / Petr Sulcik, Max Janke); 3:0 Petr Sulcik (14:08 / Vitalij Blank); 3:1 Andreas Sabudski (25:40 / Igor Schön, Paul Schön); 4:1 Petr Sulcik (27:29 / Vitalij Blank, Max Janke); 4:2 Andreas Sabudski (30:42 / Igor Schön); 4:3 Andreas Sabudski (32:14 / Igor Schön, Tim Reiners); 5:3 Karol Bartanus (33:22 / Paul Stratmann, Jan Schmidt); 6:3 Petr Sulcik (35:26 / Max Janke, Anton Marsall); 6:4 Igor Schön (36:40 / Tim Maier, Lothar Riese); 6:5 Marc Meinhardt (37:29 / Christian Priem); 7:5 Jan Schmidt (38:25 / Karol Bartanus, Paul Stratmann); 7:6 Andreas Sabudski (44:58 / Lothar Riese, Paul Schön); 8:6 Petr Sulcik (47:22 / Anton Marsall); 9:6 Karol Bartanus (47:33); 10:6 Max Janke (48:10 / Vitalij Blank, Anton Marsall); 11:6 Petr Sulcik (50:11 / Vitalij Blank, Anton Marsall); 12:6 Karol Bartanus (54:14 / Christopher Schimming, Vjatcheslav Koubenski); 12:7 Jani Alander (59:03 / Tim Reiners, Andreas Sabudski)

Am nächsten Freitag reisen die Raubfische zum Rückspiel nach Bremen. Sonntag um 19 Uhr zur gewohnten Futterzeit kommen dann die FTV Hamburg Crocodiles in die Schillingallee. Dies ist der vorletzte Gegner vor dem Saisonfinale am 19. Februar in der Oberliga Nord gegen die Hannover Braves.

Danach gehen die Spiele der Zwischenrunde los. Die Mannschaft hat die gesamte Saison auf diese Spiele zugearbeitet und will nun alles geben. Die Gegner stehen noch nicht fest. Aber egal ob die Gegner nun Dortmund, Kassel, Frankfurt, Leipzig oder sonst wie heißen werden, die Spieler freuen sich darauf und werden alles geben.


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