Wer steckt hinter dem Brutalo-Angriff auf die Hure in der KTV?

Mordversuch an Prostituierte. Foto: STEFAN TRETROPP

Blutüberströmt bricht eine 39 Jahre alte Kroatin in der Rostocker Kröpeliner-Tor-Vorstadt zusammen. Was war passiert?

Von JENNY WENDELBERGER und ALAN BANCROFT

Am Mittwochabend kam es zu einem brutalen Übergriff auf eine Prostituierte in einer Modelwohnung. Die Frau soll sich mit einer schweren Bauchverletzung noch aus der Haustür geschleppt haben und brach kurze Zeit später blutüberströmt zusammen.

Mordversuch an Prostituierte. Foto: STEFAN TRETROPP

In der KTV wurde eine Prostituierte schwer verletzt. Fotos: STEFAN TRETROPP

Passanten fanden sie. Sie kam sofort in ein Krankenhaus.

Offenbar schwebt die Prostituierte in akuter Lebensgefahr. Zum Einsatz in der Fritz-Reuter-Straße kamen ein Großaufgebot an Polizisten, Kriminaltechniker und Beamte der Mordkommission.

Mordversuch an Prostituierte. Foto: STEFAN TRETROPP

Die Einsatzkräfte in der Fritz-Reuter-Straße. Foto: STEFAN TRETROPP

DER BRUTALE ANGRIFF AUF DIE HURE

„Bislang können keine Angaben zu eventuellen Tatverdächtigen gemacht werden“, sagt Holger Schütt von der Rostocker Staatsanwaltschaft. Doch nach Informationen des ROSTOCKER JOURNALS war der Hintergrund ein Streit im Rotlicht-Milieu.

Mordversuch an Prostituierte. Foto: STEFAN TRETROPP

Wer hinter dem Anschlag steckt, ist bislang unklar. Foto: STEFAN TRETROPP

Die Wohnung, in der der Anschlag passierte, ist als Modelwohnung bekannt. Im Haus ist außerdem noch ein Massagesalon, der ebenfalls zum Rotlicht-Milieu gehören soll.

Was den Streit auslöste, in dessen Folge die Hure so brutal verletzt wurde, ist bislang noch unklar.

Mordversuch an Prostituierte. Foto: STEFAN TRETROPP

Jenny Wendelberger ist eine junge Journalistin aus Rostock. Im Sommer 2013 kam sie zum ROSTOCKER JOURNAL. Zuvor arbeitete sie bereits für den lokalen Fernsehsender "tv.rostock".

9 Comments

  1. Sebastian

    11. Oktober 2013 um 12:15

    „Alan Bancroft arbeitete bei verschiedenen Boulevardzeitungen bis er im Juli 2013 zum ROSTOCKER JOURNAL wechselte. Seine Stärke liegt bei investigativen Geschichten.“ Seine Schwäche liegt dagegen eindeutig in sozialer Kompetenz. Oder wie ist der abwertende Begriff „Hure“ in Überschrift und einigen Textpassagen sonst zu verstehen? Unmögich. Zeigt mal ein wenig Mitgefühl und Toleranz mit dem Opfer. Ist immer noch ein Mensch und nicht irgendein Ding was man ungefragt in seinem Wert herabsetzen und schmähen darf.

    • Markus

      11. Oktober 2013 um 12:48

      Genau das wollte ich auch schreiben. Boulevard & investigativer Journalismus? Ihr seid lustig und traute Euch das auch noch so zu schreiben. Dieser Artikel ist ekelhaft.
      Man hätte dann konsequenterweise auch schreiben können:
      “Alan Bancroft arbeitete bei ein paar Schmier-Blättern bis er im Juli 2013 zum ROSTOCKER JOURNAL wechseln musste. Seine einzige Gier ist es, Stimmung zu verbreiten fern jeglicher Menschenachtung.”

  2. Peterchen

    11. Oktober 2013 um 12:53

    Also WDR-Domian hat kürzlich auch wieder (wie immer) „Hure“ gesagt und ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Prostituierte Huren genannt werden wollen. Es wird von denen angeblich so gewünscht.

    • Alan

      13. Oktober 2013 um 11:05

      So ist es. Hure ist vielleicht umgangssprachlich und spätens seit den 80ern keine Beleidigung. So ist es auch hier keineswegs gemeint.

  3. Mieze

    11. Oktober 2013 um 13:00

    Keiner Wunder – in der Redaktion sitzt ja auch Stefan Tretropp – bekannt von vielerlei geschmacklosen Filmchen zu solchen Themen – von Mord bis Autounfall hält der ja immer seine Linse drauf und verkündet diese dann stolz wie Oskar abends auf tv.rostock.

  4. Typ

    11. Oktober 2013 um 16:07

    Furchbare Presse von absoluten Geiern. Ich war dabei und habe die Frau blutend vor mir gesehen. Das war kein schöner Anblick. Niemand kann sich wünschen, danach so eine gleichgültige, ja abwertende Berichterstattung zu erfahren. Ein Typ mit seiner Kamera (ich vermute Tretropp) wurde auch absolut zu recht von der Polizei abgewiesen und hat sich danach darüber beschwert. Meine Frage: Was interessiert den selbsternannten Investigativjournalisten eine laufene Ermittlung in Sachen versuchter Mord?

    • Alan

      13. Oktober 2013 um 11:03

      Hallo Typ!

      Du hast es schon richtig definiert, natürlich hat „Investigativ-Journalismus“ etwas mit laufenden Ermittlungen zu tun. Alles andere wäre ja nur nachplappern, was jeder weiß. Investigativ heißt, „selbst ermitteln“, recherchieren, nachfragen – natürlich nicht im Sinne von juristischen Ermittlungen, sondern im Sinne von journalistischen „Ermittlungen“.

      Cheers!

  5. Peter

    11. Oktober 2013 um 18:33

    Ein klarer Fall für Dexter.

  6. Luisa

    12. Oktober 2013 um 17:29

    Wer solch einen Artikel schreibt, gehören Internetzugang, Stift und Papier entzogen! Unglaublich erbärmlicher, respektloser, geiernder, journalistisch grauenhafter Artikel!

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