Der irre Auflagen-Katalog zum Christopher Street Day

Stellen Sie sich vor, es ist Christopher Street Day, aber es gibt keine Verkleidung und keine Musik…

Genau das schreibt ein Auflagen-Katalog den Veranstaltern vor. Darin heißt es: Keine Musik, keine Dragqueens!

„Wir dürfen keine Musik mehr abspielen, keine Bänke auf dem Neuen Markt aufstellen oder Getränke anbieten“, sagt Mathias Luther vom CSD-Verein Rostock den „Norddeutschen Neuesten Nachrichten„. Das Vermummungsverbot schreibe vor, dass sich niemand so verkleiden darf, dass sein Geschlecht nicht mehr zu erkennen ist.

Also ein CSD ohne Musik und Drag-Queens!

Dabei soll er schon am 20. Juli stattfinden. Ist jetzt die Schwulen- und Lesben-Parade in Gefahr? Kurth: „Für uns stellt sich nun die Frage, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, den CSD durchzuführen.“

Deutlicher wird Thomas Priebe von der FDP:

„Verkleidungsverbot, Musikverbot, Hüpfburgverbot, Ausschankverbot, Bratwurstverbot – warum nicht gleich Demonstrationsverbot für Schwule, Lesben und Transsexuelle? Die Umsetzung dieser Verbote würde nämlich das Aus für den CSD in Rostock bedeuten. Der Umgang der Rostocker Stadtverwaltung mit den CSD-Veranstaltern erinnert in diesen Tagen eher an das homophobe Moskau als an eine aufgeklärte, liberale Hansestadt. Dabei leben in Rostock die meisten homosexuellen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern“

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