Politik durchleuchtet Peter-Weiss-Haus

Das Peter-Weiss-Haus. Foto: FRANK AßMANN / CC BY SA

Das Peter-Weiss-Haus. Foto: FRANK AßMANN / CC BY SA

Bei einer Party im Peter-Weiss-Haus wurde Ende Januar eine Polizistin rausgeschmissen. Jetzt schaltet sich auch die Politik in die Aktivitäten beim linksalternativen Zentrum ein.

Von der CDU-Bürgerschaftsfraktion kommt eine Anfrage zu den Fördermitteln für die im Haus ansässigen Vereine und Mieter, berichten die „Norddeutschen Neuesten Nachrichten“ (NNN).

Die Begründung: Die Politiker wollen so eine detaillierte Aufschlüsselung von der Stadtverwaltung bekommen, was mit den öffentlichen Mitteln direkt oder indirekt passierte und wie hoch die geflossenen Förderbeträge seit dem Jahr 2012 sind.

„Sollte sich womöglich herausstellen, dass öffentliche Mittel tatsächlich zweckentfremdet werden, müssen sofortige und nachhaltige Konsequenzen gezogen werden“, fordert CDU-Fraktionsvorsitzender Frank Giesen laut der Zeitung.

Die CDU-Fraktion hingegen erklärt den Antrag damit, dass es „unter dem öffentlichen Dach des Bildungs- und Kulturhauses nicht geduldet“ werden dürfe, dass bestimmte Gruppen und Personen ausgegrenzt würden.

Und was sagt der Verein zu der Kritik?

Der ist gar nicht amüsiert. „Es ist sehr ärgerlich und stellt einen Schaden für den Verein dar“, sagt Stefan Nadolny vom Peter-Weiss-Haus gegenüber den NNN.

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