Sport-Vorschau aufs Wochenende

Von MARCEL DE WITT

Es ist wieder soweit: das Wochenende steht vor der Tür und es ist Zeit, die Paarungen mit Rostocker Beteiligung näher zu beleuchten. Am Samstag empfangen die Handballerinnen der Rostock Dolphins in der 3.Liga den Tabellenführer BVB-Füchse Berlin, die alle ihrer 16 Begegnungen gewannen. Alles andere als eine Niederlage würde daher für die Hansestädterinnen einer großen Überraschung gleichkommen. Anwurf ist um 16.00 Uhr in der Scandlines-Arena.

Die Herren des HC Empor Rostock müssen am Samstag zur über 800 Kilometer entfernten SG BBM Bietigheim reisen. Dabei stehen die Rostocker gehörig unter Druck: mit gerade einmal 5 Siegen aus 19 Spielen steht Empor auf dem letzten Tabellenrang. Allerdings sind 3 weitere Mannschaften punktgleich mit den Rostockern und der Klassenerhalt ist somit weiterhin ganz klar vor Augen. Anwurf ist um 20.00 Uhr in Bietigheim.

Nicht nur auf dem Parkett, sondern auch auf dem Rasen, genauer gesagt beim FC Hansa Rostock, spukt das Abstiegsgespenst. Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den VfL Bochum (2:1) und der unfreiwilligen Übernahme des letzten Tabellenplatzes in der 2. Bundesliga steht das Team von Trainer Wolfgang Wolf bereits zum frühen Zeitpunkt der Rückrunde unter Zugzwang. Zu Gast in der DKB-Arena ist am Sonntag um 13.30 Uhr der MSV Duisburg.

Auch Basketball findet am Wochenende mit Rostocker Beteiligung statt, allerdings nicht in heimischen Hallen. Die EBC Herren sind am Samstag um 19.15 Uhr bei der TuS Red Devils Bramsche zu Gast, die Damen spielen am Sonntag um 15.00 Uhr gegen die BG 2000 Berlin.

Weitere Spiele mit Rostocker Beteiligung:

Eishockey
• Sonntag, 19 Uhr: Rostock Piranhas – FTV Hamburg

Fußball:
• Sonntag, 13 Uhr: TSV Graal Müritz – Rostocker FC

1 Kommentar

  1. Nadin

    15. März 2012 um 07:01

    Auf mich fcben beide Vereine einen gewissen Reiz aus, dlseahb denke ich, das ganze einigermadfen (!) objektiv beurteilen zu kf6nnen.Die Fanszene des FCH wird durch die Medien (und auch durch diesen Artikel) vf6llig falsch dargestellt. Hansa-Fans sind bei vielen Vereinen gern gesehene Ge4ste, da sie eine fantastische Kreativite4t an den Tag legen und im Allgemeinen sehr enthusiastisch sind. Rostock selbst ist eine Studentenstadt, und die jungen Rostocker kann man (ohne pauschalieren zu wollen) als unpolitisch bis linksliberal bezeichnen. Das ganze Studentenviertel beispielsweise (Krf6peliner Tor Vorstadt) ist mit Hansa-Fans gegen rechts -Aufklebern zugetaped. Und diese wenigen Deppen, die dann zu attraktiven Partien wie z.B gegen Dresden, Cottbus oder St. Pauli mitfahren, sind keinesfalls representativ, genauer gesagt sind sie bei den restlichen Fans auch unbeliebt Ich denke, die Fanszene des FC St. Pauli kann man im Allgemeinen wohl schon als links bezeichnen, wobei die wirklich alteingessenen Paulianer (Kutten usw.) davon nichts wissen wollen. Und dieser alternative Touch begeistert nun mal auch solche, die sich keinen Meter ffcr Fudfball interessieren sondern nur aus Prestige Anhe4nger eines linken Vereins sein wollen. Es wurde erst erwe4hnt, wie friedfertig und tolerant die St. Pauli-Fans seien. Dies trifft ffcr die Fans (!) durchaus zu, es gibt bei kaum einen Verein mit so wenig Anti-Support etc., wenn diese oben beschriebenen Fans allerdings dazukommen, die Rostocker als dumme Ossis und Nazischweine beschimpfen (selber so erlebt, als neutraler Zuschauer wohlbemerkt), ist eine Eskalation vorprogrammiert. Resultat: Verschwendete Steuergelder und schlechte Presse (+ Sanktionen)ffcr beide Vereine. Ich will die Hansa-Fans keinesfalls als Opfer darstellen, dies we4re ebenso falsch. Aber ich mf6chte den Denkanstodf geben, dass es sich immer noch um ein Derby handelt und ein Fudfballstadion kein Kindergarten mit Erziehungsauftrag ist. Gegenseitiges Beschimpfen gehf6t einfach dazu, und meiner Meinung nach liegt in dem Ausruf Scheiss St. Pauli oder auch Scheiss Hansa Rostock nicht unbedingt eine tiefere politische Intention.

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