Rostock, die Stadt der jungen Forscher

Das Projekt soll zeigen, welche Vielfalt an Themen, innovativen Ideen und kreativen Köpfen Deutschlands Städte und Regionen für die Zukunftsarbeiter von morgen zu bieten haben. Foto: Körber-Stiftung

ROSTOCK. Rostock bewirbt sich als »Stadt der jungen Forscher«. Im Rahmen dieses Vorhabens findet im September an der Universität eine Schülerkonferenz statt, bei der Jugendliche für Wissenschaft begeistert werden sollen.

Rostock möchte »Stadt der jungen Forscher« im Jahr 2013 werden. Dieser Titel wird in einem bundesweiten Wettbewerb jenen Kommunen verliehen, die in vorbildlicher Weise Jugendliche für Wissenschaft begeistern. Das Vorhaben ist nicht aus der Luft gegriffen. Gemeinsam mit den Rostocker Wissenschaftseinrichtungen, dem von ihnen gegründeten Wissenschaftsförderverein [Rostock denkt 365°] e.V. und vor allem den Schulen der Stadt bereitet eine Arbeitsgruppe bereits seit Jahresbeginn den Antrag vor. Dieser muss Anfang 2012 bei den Trägern des Wettbewerbs – Robert-Bosch-Stiftung, Telekom-Stiftung und Körber-Stiftung – eingereicht werden.

Vor allem aber beweist das seit Jahren gute Abschneiden von Rostocker Schülern bei Wettbewerben wie »Jugend forscht«, dass in der Stadt hervorragende Nachwuchsarbeit geleistet wird. Mit dem Vorhaben, Rostock zur »Stadt der jungen Forscher 2013« zu machen, soll nun der bundesweite Blick auf die vielen Rostocker Einzelinitiativen gelenkt werden und diese für den Antrag gebündelt werden. Ein entscheidender Schritt auf dem Weg dahin findet am 12. und 13. September an der Universität Rostock statt. Auf dem Campus Ulmenstraße 69, Haus 1, gibt es die erste stadtweite Schülerkonferenz aller 8. und 9. Klassen aller Rostocker Schulen.

Die rund 200 Schüler werden unter Anleitung von fachkundigen Moderatoren Ideen zur Zukunft Rostocks und insbesondere für gemeinsame Projekte zwischen Schulen, Wissenschaft und Wirtschaft entwickeln. Hierzu gibt es unter dem Motto des Antrags »Wir machen Wind« drei Themenkomplexe:

· »Ich, Rostock und die Natur«

· »Ich, Rostock und die Welt«

· »Ich, Rostock und die Gesellschaft und Kultur«

Am 12. September wird die Konferenz um 10 Uhr eröffnet. Parallel gibt es bis 12 Uhr einen »Markt der Möglichkeiten«. Auf ihm zeigen rund 100 Schüler die Ergebnisse jener erfolgreichen Projekte, die in den Vorjahren aus Kindern kleine Forscher machten. Für die Teilnehmer der um 12 Uhr beginnenden Workshops sollen diese als Anregung dienen. Am 13. September bewerten ab 10 Uhr zwei Jurys die am Vortag entwickelten Projektideen – und entscheiden, welche die besten Chancen haben, im Jahr 2013 umgesetzt zu werden.

Das Motto des Antrags basiert auf der Entwicklung Rostocks zur Stadt der Windenergie in den vergangenen Jahren, soll aber auch symbolisch für die Dynamik der hiesigen Wissenschaft stehen und Zeichen für den Aufwind der gesamten Stadt sein, den ein solcher Antrag mit sich bringt. Das vollständige Programm der Schülerkonferenz und sämtliche Projekte, die sich auf dem »Markt der Möglichkeiten« vorstellen, finden sich unter www.rostock365.de/sdjf.

• Informationen zum Wettbewerb unter www.stadt-der-jungen-forscher.de.

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