Hollywood im Bunker

KRÖPELINER-TOR-VORSTADT. Die Dreharbeiten zum Rostocker Filmprojekt »Von Wölfen und Menschen« sollen am Samstag, 30. Juli 2011, fortgesetzt werden. Für Schauspiel-Interessenten bietet sich hier die Gelegenheit als Kleindarsteller selbst einmal vor der Kamera stehen zu dürfen.

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt als Filmdarsteller vor der Kamera zu stehen? Ein Projekt der Hochschule für Musik und Theater und dem Institut für Neue Medien in Rostock macht dies möglich. Am kommenden Samstag gehen die Dreharbeiten zum Film »Von Wölfen und Menschen« in die nächste Runde. Dazu werden für eine Massenszene noch dringend Komparsen gesucht. Interessenten werden gebeten sich am Samstag gegen 12 Uhr zum Bunker, in der Neptunallee 8 in Rostock, zu begeben.

Für Regisseur und Drehbuchautor Andreas Ehrig ist es das bis jetzt aufwändigste Projekt hier in Rostock. Massenszenen, lange Drehzeiten und ein großes Repertoire an Technik sind diesmal zur Verwirklichung des Films erforderlich. Der Film ist eines von vier Projekten, die noch dieses Jahr produziert werden sollen. Finanziert wird das Ganze von der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern. Für diesen Film stehen diesmal rund 3.000 Euro zur Verfügung.

Der Film ist ein Gemeinschaftsprojekt der Hochschule für Musik und Theater und dem Institut für Neue Medien in Rostock. Die Kooperation kann bereits auf eine langjährige Zusammenarbeit zurückblicken. In den letzten drei Jahren konnten beispielsweise drei Kurzfilme produziert werden, die auch auf verschiedenen Festivals und Filmfestspielen gezeigt wurden. Auch ist es für die Schauspielstudenten der HMT eine gute Gelegenheit vor der Kamera Erfahrungen zu sammeln.

»Von Wölfen und Menschen« erzählt die Geschichte drei junger Leute, deren Leben sich nach ihrem Zusammentreffen auf einer Party gravierend verändert. Für Filmemacher Andreas Ehrig stehen dabei die Themen Liebe, Treue und Leben im Fokus seiner  Erzählung.

Wer also gerne an dieser Filmproduktion mitwirken will ist dazu am Sonnabend herzlich eingeladen. »Gut wäre, wenn die Darsteller sich für den Dreh schwarz oder grau kleiden könnten«, erklärt Ehrig. »Auch für Feierabendbier ist bereits gesorgt!«

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